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Erlebt: Tobi berichtet September 18, 2007

Posted by Hufi in Erlebt.
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Tobi berichtet auf seinem Blog mehrfach von 24-7-Erlebnissen:

12. September:

24-7

Sich einfach mal mit anderen zum Beten treffen, anstatt zu essen.

14. September:

24-7-Schicht I

Heulkrampf, Zittern, Gänsehaut, Freude, Arbeit, Kerzen, Klagemauer, CD-Suche (bei der nächsten Schicht weiß ich, welche ich will), Schuldenlast, Zeitung, Bekenntnis, …
Sehr coole Zeit, ich hoffe auf mehr.

16. September:

24-7-Nachtschicht

Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

Matthäus 26,41

Nachdem ich letzte Nacht geschlafen habe, während ich eigentlich im Raum sein sollte, habe ich mich heute entschlossen bis zur angesagten Zeit wach zu bleiben.
Ich freu mich total auf die nächsten Stunden!

17. September:

Geben und Nehmen

Geben ist seliger als nehmen!

Der Vers aus Apostelgeschichte 20,35 wird oft für alles mögliche missbraucht, aber heute Nacht konnte ich feststellen, dass er auch auf Gebet zutrifft.
Der 24-7-Raum bietet sehr stark die Möglichkeit sich mit sich selbst zu beschäftigen und genau das habe ich die letzten Male auch gemacht. Ich habe um Vergebung gebeten, analysiert, was zwischen mir und Gott alles falsch läuft, usw. Das Einzige, was es mir am Ende brachte war die Erkenntnis, dass es an mir noch viel zu tun gibt.
Heute Nacht aber habe ich mir als aller erstes die Vision von 24-7 durchgelesen und realisiert, dass es eigentlich nicht um mich gehen sollte. Ich bin, wenn überhaupt, in der zweiten Reihe zu finden. Zu allererst geht es um die anderen Menschen. Also stapfte ich los und betete für alle möglichen Leute, die ihre Anliegen an der Wand hinterlassen haben. Ich dankte für die tollen Sachen und bat für bestimmte Ereignisse. Dann fiel mein Blick auf einen Zettel, den ich in der Nacht davor geschrieben hatte und der die anderen darum bat, für mich und meine Fehler zu beten. Das krasse war, dass auf dem Zettel markiert war, dass dafür gebetet wurde.
Die Stunde heute Nacht habe ich also fast komplett damit zugebracht, für andere Menschen vor Gott zu flehen und zu danken und wisst ihr was? Ich ging total erfüllt wieder ins Bett. Ich war richtig gut gelaunt und in mir war einfach nur “Frieden”.
Es klingt zwar komisch, aber dadurch, dass ich für andere bei Gott eingestanden bin, wurde ich noch viel mehr beschenkt (es stehen ja auch andere für mich bei Gott ein)!
Geben ist also tatsächlich seliger als nehmen!

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